Markier

Artikel vom 25.Jun.2008

Markier

 

Kein Opfer der schlechten Laune Anderer sein

In Beziehungen und Partnerschaften aller Art (auch Partnerschaften im Beruf) kommt es vor, dass der Andere schlechte Laune hat, Vorwürfe macht oder mit Schuldzuweisungen kommt. Da gilt es zentriert zu bleiben und auf die Wahrheit zu schauen. Haben er oder sie recht? Wie auch immer die Situation ist, es ist förderlich für alle Beteiligten in seinem Zentrum zu bleiben. Eine Meditationstechnik zur Zentrierung.

Vor dem Einschlafen das Zentrum aufsuchen

Tipps

Es ist ganz wesentlich, zentriert zu sein, denn sonst fühlt man sich zersplittert; dann ist man nicht „beisammen“. Dann ist man wie ein Puzzle, lauter Einzelteile ohne Gestalt, kein Ganzes. Dann ist man nicht in Form, denn ohne eine Mitte kann der Mensch sich zwar dahinschleppen, aber er kann nicht lieben. Ohne eine Mitte kannst du alles Mögliche in deinem Leben routinemäßig erledigen, aber niemals kreativ werden. Du wirst am Minimum, auf absoluter Sparflamme leben. Das Maximum wird für dich ausgeschlossen sein. Nur wer sich zentriert, lebt am Maximum, am Zenith, am Gipfel, am Höhepunkt – und nur das nenne ich leben, wirklich leben.

Das Hara ist das Zentrum, von dem aus man ins Leben eintritt und es ist das Zentrum, von dem aus man stirbt und das Leben wieder verlässt. Das ist also der Kontaktpunkt zwischen dem Körper und der Seele. Wenn du dich irgendwie nach links und rechts schwanken fühlst und nicht weißt, wo deine Mitte liegt, beweist dies nur, dass du nicht mehr mit deinem Hara in Berührung bist. Also musst du diese Berührung wiederherstellen.




Die Meditationstechnik

Lege dich abends, wenn du schlafen gehst, auf dein Bett und verschränke beide Hände über dem Punkt, fünf Zentimeter unterhalb deines Nabels und übe ein wenig Druck darauf aus. Beginne nun dorthin zu atmen, tief zu atmen, und du wirst spüren, wie sich dieses Zentrum mit dem Atem hebt und senkt. Spüre deine gesamte Energie dort, so als würdest du mehr und mehr und mehr schrumpfen und wärest nun nur noch dieses kleine Zentrum – eine stark zusammen geballte Energie. Mache das zehn oder fünfzehn Minuten lang und schlafe dann ein.

Du kannst auch einschlafen, während du das machst. Diese Übung wird sehr hilfreich sein, um sich auch im Alltag zu zentrieren. Denn das Zentrieren dauert die ganze Nacht über an. Das Unterbewusstsein geht während des Schlafes immer wieder zum Hara und zentriert sich dort. Du wirst also die ganze Nacht lang, ohne dass du es bewusst bemerkst, auf vielerlei Weise mit deiner Mitte in tiefem Kontakt sein.

Am Morgen, wenn du aufwachst, öffne nicht sofort die Augen. Lege deine Hände wieder auf dein Zentrum im Bauch und übe noch einmal ein wenig Druck darauf aus. Drücke auf deinen Bauch und beginne zu atmen; spüre wieder das Hara. Tue das zehn oder fünfzehn Minuten lang und stehe erst dann auf.

Praktiziere diese Übung jeden Abend und jeden Morgen, und innerhalb von drei Monaten wirst du beginnen, dich zentriert zu fühlen.

Osho, A Rose is a Rose is a Rose #18


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Auf dieser Seite gibt es eine Meditationstechnik von Osho, die das Hara, unsere Lebensquelle stärkt. Vor dem Einschlafen drücke den Bauch unterhalb des Nabels ein und zentriere dich dort. Das erhöht das Chi auch während des Tages.

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